Website erstellen

Wie funktioniert WordPress?

WordPress ist ein kostenloses Content Management System für Websites aller Art. Es wird ständig weiter entwickelt und ist das meist genutzte CMS der Welt. WordPress funktioniert so, dass man auch ohne Programmierkenntnisse eine Website erstellen kann. WordPress basiert auf der Schriftsprache PHP und alle Daten werden in einer MySQL Datenbank auf dem Server abgelegt.

Es ist natürlich nicht immer notwendig, eine eigene Webpräsenz in Form einer eigenen Domain zu betreiben, z. B. die Bäckerei um die Ecke. Anderen lokalen Shops verhelfen tolle Webseiten (und gute Produkte) zum Durchbruch, z. B. Mustafas Gemüsekebap am Mehringdamm in Berlin. Viele kleinere Unternehmen begnügen sich recht erfolgreich mit Facebook-Seiten oder Google Maps Einträgen. Meines Erachtens ist das Anmelden bei Google MyBusiness essentiell, wenn man seine Dienste lokal anbieten möchte. Die meisten Suchenden schauen bei GoogleMaps und die anderen Ergebnisse finden viel weniger Beachtung.

Es gibt es verschiedene Möglichkeiten, eine Webseite zu erstellen:

1. Kostenfreie Homepage-Baukästen beinhalten i.d.R. keine eigene Domain (www.beispieldomain.de), sondern sind unter dem Namen des Anbieters untergebracht (www.anbietername-beispieldomain.de). Die beste Möglichkeit in diesem Bereich ist Jimdo.

2. Das Programmieren einer eigenen Seite ist sehr aufwendig und sollte bei besonderen Anforderungen realisiert werden. Programmiersprachen sind z. B. PHP, SQL, Phyton, HTML, CSS, JavaScript oder Java. Wenn du diese nicht fließend sprichst: Es geht auch ohne. Aber je besser das Verständnis ist, desto einfacher kannst du deine Seite individualisieren. Bei normalen Bedürfnissen ist es nicht nötig, selbst zu programmieren.

Online gefunden werden mit gutem Code

3. Content Management Systeme sind mit den oben genannten Sprachen programmiert und können mit Know-how an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Es gibt benutzerfreundliche Backends zur Bearbeitung. Mit etwas Zeit kann man sich gut in Programme wie Joomla, Typo3 und WordPress einarbeiten. Diese bieten mehr Freiheiten in der Ausgestaltung der Website als Baukasten-Seiten von Wix o. ä. Sie können individuell gehostet werden. Auf diese Möglichkeit möchte ich hier eingehen!

Was brauche ich, um eine Website zu erstellen?

Host

Du benötigst einen Webspace-Anbieter („Host“) und ein Content-Management System. Zur Zeit ist der Webspace Anbieter, den ich empfehle und selbst nutze all-incl.com. Es gibt weitere ähnlich gute Anbieter. Da ich insbesondere mit dem Support gute Erfahrungen gemacht habe, empfehle ich diesen. Andere Anbieter wie 1&1, Hosteurope oder Strato bieten oft nicht so viele Leistungen für das Geld.

Domain

Beim Webspace-Anbieter (Host) kannst du i. d. R. auch deine Wunsch-Domain registrieren.

CMS

Ich werde dir zeigen, wie du WordPress als Content Management System nutzen kannst. Es ist kostenlos und sehr beliebt. Viele Hosts bieten eine 1-Klick Installation an.

Theme

Ein Theme ist ein Design für deine Webseite. Es gibt unzählige kostenlose Themes. Es kann ratsam sein, eines zu kaufen, besonders, wenn man auf Support angewiesen ist. Mit einem Theme kann man PageBuilder wie Gutenberg, Divi, Elementor o.ä. nutzen.

Was kostet eine eigene Website?

Über dieses Banner kann man sich über die Pakete informieren und erhält 3 Monate kostenfreien Zugang ohne Anmeldegebühren o.Ä. (Kunden werben Kunden Programm). Ich empfehle das „Privat Plus Paket“ für 7,99 Euro/Monat, da man hier gleich 5 Domains erwirbt, die alle SSL-verschlüsselt werden können (HTTPS statt HTTP).


ALL-INKL.COM - Webhosting Server Hosting Domain Provider

Beim Webspace-Anbieter kann man auch seine Wunsch-Domain registrieren. Eine Domain kostet etwa 10-15 Euro/Jahr. Vielleicht hast du schon eine Wunsch-Domain, dann kannst du hier prüfen, ob sie noch verfügbar ist. Meine Empfehlung ist, zunächst eine Keywordanalyse duchzuführen und danach über den Domain-Namen zu entscheiden.

Falls du dich für ein kostenpflichtiges Theme entscheidest, so musst du noch mal mit ca. 20-60 Euro rechnen.

Wie erstelle ich eine Website mit WordPress?

Ich werde dir nun Schritt für Schritt zeigen, wie du bei der vorgehst und die dir eine nahezu kostenlose Website funktionstüchtig erstellen kannst. Um einen guten Domainnamen auszuwählen und ein noch besseres Verständnis für deine Branche zu entwickeln rate ich dir, als erstes eine Keywordanalyse durchzuführen. Im 2. Schritt kannst du dann beim Host deine Domain anmelden und WordPress installieren. Dann folgt die Theme-Auswahl und das Anlegen der Seitenstruktur. Auch, wenn dein Domain-Name schon fest steht, z. B. weil es dein Markenname ist, solltest du für deinen Erfolg deiner Website unbedingt eine Keywordanalyse machen.

Anhand eines Beispiel-Projektes werde ich dich durch die Schritte führen.

Wie mache ich eine Keywordanalyse?

Deine Website kann noch so bezaubernd werden, wenn sie von niemandem gefunden wird, ist sie nichts wert. Der größte Fehler, den die meisten machen, ist, an populären Stellen wie dem Seitentitel oder den Überschriten gänzlich unpassende Worte oder Sätze zu setzen. Man sollte sich immer an dem zu orientieren, was potentielle Kunden suchen. An dieser Stelle zeige ich dir, wie du mit einfache Mitteln arbeitest. Wenn du es etwas genauer machen möchtest, so sieht du hier, wie man eine Keywordrecherche mit Profi-Tools machen kann.

Grundsätzlich stimmt die Annahme nicht, dass man das Keyword auswählen sollte, welches die höchsten Suchanfragen hat. Je nach Branche und Ort ist es zu schwer, für ein beliebtes Keyword zu ranken (z. B. „Anwalt Berlin“, „Hotel Mallorca“). Man sollte sich fragen, von welchem Service seine Kunden am meisten profitieren und kann Long-Tail Keyword-Ideen entwickeln. Z. B. „Fachanwältin für Aufenthaltsbestimmungsrecht“ o.ä.

Ideal ist es, wenn du jede deiner Leistungen auf einer Unterseite präsentierst und diese für ein Keyword bzw. eine Keywordkombination optimierst.

Versuche, die Perspektive der Zielgruppe einzunehmen. Eventuell wird nicht direkt nach einer „Anwältin“ gesucht, sondern nach „Regelungen Umgangsrecht“.

Wichtig ist, dass du deine Seiten auf ein Keywords mit „Kaufintention“ optimierst. Du möchtest als Anwältin ja nicht nur generelle Informationen geben, sondern auch Mandanten gewinnen. Vielleicht entscheidest du dich für das Keyword „Beratung Umgangsrecht Berlin-Weißensee“. Wenn die Konkurrenz groß ist, so ist es ratsam, den Ort mit aufzunehmen. Meistens wird aber automatisch erkannt, wo sich die suchende Person befindet.

Schritt 1: Keywordanalyse

Zunächst kannst du dir in einer Excel-Liste aufschreiben, welche Keyword-Ideen du selbst hast. Vermutlich sind da schon viele gute Möglichkeiten dabei. Nun kannst du schauen, welche Suchanfragen generell zu dem Thema populär sind: Google hat, wenn man nicht im inkognito-Modus ist, eine Auto-Vervollständigungsfunktion: Google Suggest. Die Ergebnisse kannst du, sofern sie für dich passend sind, auch in deiner Excel-Liste notieren. In die erste Spalte kannst du das Keyword bzw. die Keyword-Kombination schreiben und in weitere Spalten die möglichen Orte, in denen du deine Dienstleistung anbieten möchtest. Im folgenden Bespiel ist die Suchintention bei „Baumschnitt wann“ eher, an eine Information zu gelangen. Beim Keyword „Baumschnitt Kosten“ gehe ich eher davon aus, dass die suchende Person eine Dienstleistung beauftragen möchte.

google auto suggest beispiel baumschnitt

Ab Mai 2021 folgt an dieser Stelle eine bebilderte Anleitung. Derweil, aber schon mal ein paar allgemeine Informationen: 

Local SEO

Persönliche Empfehlungen aus vertrauter Quelle können dem Verkaufsimpuls durch Vertrauen beschleunigen. Auf Ratschläge von Angehörigen hört man gerne. Falls Informationen nicht aus dem Freundes- und Bekanntenkreis generiert werden können, wird zunehmend das Internet zu Rate gezogen. Hier herrscht Krieg. In verschiedener Qualität sind Bewertungsfälschungen an der Tagesordnung. Je online-lastiger ein Produkt ist (z. B. Vergleichsportale), desto mehr wird professionell nachgeholfen, es im Internet zu finden, bzw. es in gutem Licht dastehen zu lassen.

Viele Produkte und Dienstleistungen werden lokal angeboten. Je nachdem, worum es sich handelt, unterscheidet sich die Herangehensweise der Interessenten, sich für ein Produkt zu entscheiden.

Während Zahnärzte eher über persönliche Empfehlungen gefunden werden, entscheidet sich der Kunde für eine schnelle Cola eher nach räumlichen Gesichtspunkten. Der Kioskbesitzer hat wenig Nutzen davon, sein Geld in SEO-Maßnahmen zu investieren. Verkäufern von Nischenprodukten oder Anbietern von Dienstleistungen sei jedoch geraten, im Internet gut auffindbar zu sein.
Viele Kunden informieren sich zunächst online, wo und zu welchen Konditionen das gewünschte Produkt oder die Dienstleistung erhältlich ist. Auch die Erfahrungen Anderer haben einen hohen Stellenwert.

Die Macht der Geo- und Bewertungsportale

Was früher das Branchenbuch war, ist heute Google Maps bzw. Google MyBusiness. Wer hier nicht auftaucht, wird schnell übersehen. Nicht jeder Bäcker braucht eine eigene Facebook-Page, für viele lokale Unternehmen wie Wäschereien, etc. empfiehlt sich aber zumindest eine kleine Internetpräsenz in Form eines Google MyBusiness-Eintrages und evtl. einer kleinen Web-Visitenkarte.

Auch wer keine eigene Seite benötigt, tut gut daran, auf wichtigen Geo-Portalen wie Qype, Foursquare, Pointoo, etc. vertreten zu sein. Diese sind wichtige Lieferanten von Informationen für potentielle Kunden.

Google Maps Screenshot

Motiviert eure zufriedenen Kunden dazu, Bewertungen zu eurem Unternehmen abzugeben. Dies lässt sich nicht nur online, sondern auch mit Offline-Aktivitäten wie persönlicher Ansprache oder kreativen Flyern befördern.

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