Webseite erstellen: Dein Leitfaden für einen professionellen Internetauftritt

 

Wie funktioniert WordPress? WordPress ist das weltweit beliebteste System, um eine eigene Webseite zu erstellen. Es trennt Design von Inhalten, was es dir ermöglicht, Texte und Bilder jederzeit ohne Programmierkenntnisse zu ändern. Der Prozess ist heute standardisiert: Du installierst WordPress über deinen Hoster, wählst ein Design (Theme) und füllst die Seiten mit Inhalten. Dank tausender Erweiterungen (Plugins) bleibt deine Seite flexibel – egal ob für einen Blog, ein lokales Geschäft oder einen Online-Shop.

Hosting

Jede Webseite braucht eine Adresse (Domain) und einen Platz zum Speichern (Hosting). Achte bei der Wahl deines Hosters auf Standorte in Deutschland und inklusive SSL-Zertifikate, damit deine Seite sicher und rechtssicher ist. Meine Empfehlungen für stabiles Hosting:

  • All-Inkl.com: Hervorragender Support und sehr zuverlässig für Einsteiger und Profis (Affiliate Link aus Überzeugung)
  • Hetzner: Technisch führend für maximale Performance.
  • Mittwald: Spezialisiert auf agenturtaugliche WordPress-Lösungen.

Alternativen zu WordPress im Überblick

Neben WordPress, dem mit Abstand am weitesten verbreiteten Content-Management-System (CMS), gibt es eine Vielzahl spezialisierter Plattformen. Die Auswahl hängt heute stark davon ab, ob du volle Flexibilität willst oder eine schnelle All-in-One-Lösung suchst:

  • Wix & Squarespace: Die bekanntesten Website-Baukästen. Sie sind extrem einsteigerfreundlich („Drag-and-Drop“), bieten aber weniger Freiheit bei der technischen Optimierung und binden dich langfristig an ihre monatlichen Gebühren.
  • Shopify: Der Goldstandard für reine Online-Shops. Es ist wartungsarm und sicher, verursacht aber bei steigenden Umsätzen und Zusatzfunktionen höhere Kosten als WordPress.
  • Joomla & Drupal: Diese Klassiker bieten enorme Flexibilität für komplexe Community-Portale oder soziale Netzwerke, erfordern jedoch deutlich mehr technisches Know-how in der Wartung als WordPress.
  • TYPO3: Ein mächtiges Enterprise-System, das vor allem im deutschsprachigen Raum für sehr große, mehrsprachige Firmenportale geschätzt wird.
  • Ghost: Die moderne, minimalistische Alternative für reine Blogger und Newsletter-Publisher, die Wert auf extreme Geschwindigkeit und Schlichtheit legen.
  • Webflow: Ein modernes Tool für Designer, die pixelgenaue Layouts ohne Programmierung erstellen wollen, aber eine steilere Lernkurve als bei klassischen Baukästen in Kauf nehmen.

Warum ich dir WordPress empfehle: Trotz der Konkurrenz bleibt WordPress die beste Wahl für die meisten Projekte. Es ist kostenlos, quelloffen und wird von einer riesigen Community ständig weiterentwickelt. Du behältst die volle Kontrolle über deine Daten und kannst deine Seite jederzeit zu einem anderen Hoster umziehen. Viele moderne Hosts bieten zudem eine 1-Klick-Installation an, sodass du in wenigen Minuten startklar bist.

Domain

Deine Adresse im Internet

Beim Webspace-Anbieter (Host) kannst du i. d. R. auch deine Wunsch-Domain registrieren. Probiere etwas herum. Ideal, da seriös ist eine .de oder .com Domain. Früher war die Empfehlung, das Angebot mit in die URL aufzunehmen, z. B. www.bohr-einrichtungsberatung.de. Das ist heute etwas flexibler.

One-Klick Installation von WordPress

Alle Hosting-Anbieter bieten eine One-Klick Installation. Hier die Anleitung am Beispiel von All-inkl.com:

  • KAS-Login: Logge dich in dein KAS (Kundencenter-Administrations-System) unter kas.all-inkl.com mit deinen Zugangsdaten ein.
  • Software-Installation öffnen: Navigiere im linken Menü zum Punkt Tools und wähle dort Software-Installation.
  • Software wählen: Klicke in der Liste der verfügbaren Programme auf WordPress und wähle die aktuellste Version aus. Klicke auf Weiter.
  • Ziel-Domain festlegen: Wähle im Dropdown-Menü die Domain aus, unter der die Seite erreichbar sein soll. Das Feld Verzeichnis lässt du leer, damit die Website direkt unter der Hauptdomain (z.B. deinedomain.de) installiert wird.
  • Datenbank-Einstellungen: Wähle die Option Neue Datenbank anlegen. Notiere dir optional den Namen der Datenbank für deine Unterlagen.
  • Administrator-Konto erstellen: * Benutzername: Wähle einen individuellen Namen (Vermeide Standardbegriffe wie „admin“).
    • Passwort: Erstelle ein sicheres Kennwort.
    • E-Mail: Gib eine gültige Adresse für Systembenachrichtigungen an.
  • Installation abschließen: Bestätige die Haftungsfreistellung durch Setzen des Hakens und klicke auf Installation starten.
  • Abschluss: Nach wenigen Minuten erhältst du eine Bestätigungs-E-Mail von All-Inkl mit den Zugangsdaten zu deinem neuen WordPress-Dashboard.
  • Wichtige Vorbereitung (SSL-Aktivierung)
  • Bevor du mit der Installation beginnst, stelle sicher, dass die Domain verschlüsselt ist:
  • Gehe im KAS auf Domain -> Bearbeiten (Icon neben der Domain).
  • Wähle unter SSL-Schutz den Punkt Let’s Encrypt aus, das ist im Paket ab 5 Domains kostenlos, sonst muss man es separat erwerben für ca. einen Euro/Monat
  • Akzeptiere die Bedingungen und klicke auf Speichern, um das kostenlose Zertifikat zu aktivieren.

 

Schritt 4: Theme wählen

Das visuelle und technische Rückgrat

Das Theme ist weit mehr als nur die „Kleidung“ deiner Website; es ist das technische Fundament. Es bestimmt nicht nur über die Ästhetik, sondern maßgeblich über die Nutzerfreundlichkeit, die Sicherheit und vor allem die Ladegeschwindigkeit. Ein modernes Theme muss heute wie ein Hochleistungs-Maßanzug funktionieren: leicht, flexibel und perfekt auf alle Endgeräte zugeschnitten.

Unter den beliebtesten WordPress-Themes finden sich vielseitige Schwergewichte wie Divi, Astra oder Enfold, die durch ihre enorme Flexibilität hervorstechen. Während kostenlose Themes für den Start oft ausreichen, bietet ein Premium-Theme entscheidende Vorteile: professioneller Support, garantierte Sicherheitsupdates und integrierte Design-Tools, die dir die Arbeit massiv erleichtern. Besonders wenn du Wert auf Einzigartigkeit und langfristige Skalierbarkeit legst, ist ein Premium-Theme die sinnvollste Investition in dein Business.

Worauf es bei der SEO (Suchmaschinenoptimierung) ankommt:

Damit Google deine Seite liebt, muss das Theme heute folgende Kriterien erfüllen:

  • Maximale Performance (Core Web Vitals): Geschwindigkeit ist kein Bonus mehr, sondern Pflicht. Moderne Themes minimieren den Code-Ballast, um blitzschnelle Ladezeiten zu garantieren.
  • Mobile First & Responsive Design: Da die meisten Zugriffe über das Smartphone erfolgen, muss das Design auf Mobilgeräten makellos funktionieren.
  • Sauberer, schlanker Code: Ein gut strukturiertes Theme erleichtert Google das „Crawlen“ deiner Inhalte. Veralteter Code hingegen bremst dich aus.
  • Schema.org-Integration: Gute Themes helfen Suchmaschinen dabei, deine Inhalte (wie Bewertungen oder Preise) sofort richtig zu interpretieren, was die Klickrate in den Suchergebnissen erhöht.
  • Optimale Plugin-Kompatibilität: Dein Theme muss reibungslos mit SEO-Tools wie Rank Math oder Yoast SEOsowie gängigen Sicherheits-Plugins zusammenarbeiten.
  • Barrierefreiheit: Ein oft unterschätzter Faktor – ein gutes Theme ist so aufgebaut, dass es für alle Menschen (auch mit Einschränkungen) leicht zugänglich ist.

Empfehlungen für SEO-freundliche Themes:

  • Astra: Der Spitzenreiter in Sachen Geschwindigkeit und extrem vielseitig anpassbar.
  • GeneratePress: Ein Leichtgewicht, das auf maximale Performance und sauberen Code getrimmt ist.
  • Divi: Die All-in-One-Lösung für kreative Freiheit, die in den neuesten Versionen massiv an Geschwindigkeit zugelegt hat.

Obwohl viele Themes von sich behaupten, SEO-freundlich zu sein, ist es wichtig, dass Nutzer selbst recherchieren und ggf. Reviews und Bewertungen lesen, bevor sie sich entscheiden. Letztendlich ist das Theme nur ein Teil der SEO-Gleichung, und kontinuierliche Inhaltsqualität, On-Page-Optimierung und eine gute Nutzererfahrung sind ebenso wichtig für den SEO-Erfolg.

Diese Seite hatte ich zunächst mit der kostenfreien Version vom Neve Theme erstellt. Die Seitengeschwindigkeit war bestens. Aus ästhetischen Gründen bin ich auf das kostenpflichtige Divi gewechselt. Hier gab es schon leichte Einbußen (s. rechts):

performance neve sie finden mich gut.de

performance divi sie finden mich gut.de

Mit der Nutzung eines vorinstallierten Designs haben sich die Werte nochmal stark verschlechtert: Die Performance ist runter auf 65. Für die Startseite kann ich das verschmerzen, da eh kaum Content drauf ist und sie eher als Visitenkarte genutzt wird. Verbessern ließe sich die Ladegeschwindigkeit durch die Verringerung von CSS, durch verkleinern von Bildern usw.

performance divi design sie finden mich gut.de

Page Builder

Design-Freiheit ohne Programmierkenntnisse

Ein Page Builder ist das Werkzeug, mit dem du das Layout deiner Website gestaltest, ohne eine einzige Zeile Code schreiben zu müssen. Er funktioniert wie ein Baukasten: Du ziehst Elemente wie Texte, Bilder oder Buttons einfach an die gewünschte Stelle. Doch Builder ist nicht gleich Builder – die Wahl des richtigen Tools entscheidet darüber, ob deine Seite blitzschnell lädt oder unnötig schwerfällig wirkt.

Die gängigsten Lösungen im Überblick:

  • WordPress Block-Editor (Gutenberg): Der moderne Standard. Er ist direkt in WordPress integriert, kostenlos und sorgt für extrem schnelle Ladezeiten. In Kombination mit Add-ons wie Spectra bietet er heute fast so viel Freiheit wie große Design-Plug-ins.
  • Elementor: Der wohl bekannteste Drag-and-Drop-Builder. Er bietet unendliche Design-Möglichkeiten und eine riesige Vorlagen-Bibliothek, benötigt aber mehr Server-Ressourcen.
  • Divi: Ein visuelles Design-Framework, das Builder und Theme vereint. Es ist extrem flexibel, erfordert jedoch eine gute Optimierung, um die Performance hochzuhalten.
  • Beaver Builder: Ein Urgestein unter den Buildern, das besonders für seine Stabilität und seinen sauberen Code geschätzt wird.

Mein Tipp: Wer heute eine Website neu aufbaut, sollte auf schlanke Lösungen setzen, die den WordPress-Kern (Gutenberg) nutzen. Das spart Zeit bei der Wartung und sorgt dafür, dass deine Besucher nicht durch lange Ladezeiten abgeschreckt werden.

    Der Inhalt

    Inhalt ist der wichtigste Faktor, damit Besucher zu Kunden werden. Überlege dir eine klare Struktur: Wer bist du, was bietest du an und wie löst du das Problem deiner Kunden?

    • Texte: Halte sie kurz, prägnant und scanbar mit vielen Zwischenüberschriften.
    • Bilder: Nutze hochwertige Fotos, die deine Expertise unterstreichen.
    • Modernität: Nutze KI-Tools für Entwürfe, aber achte darauf, dass deine persönliche Note erhalten bleibt. Ein authentischer Auftritt schlägt heute jeden Standard-Text.

    Plugins

    Folgende Plugins sind zu empfehlen, alle anderen können gelöscht werden:

     

    1. Converter for Media (Bildoptimierung)

    Dieses Plugin ist entscheidend, um die oft zu großen Bilder der KI-Generierung in den Griff zu bekommen.

    • Strategie: Aktiviere die automatische Konvertierung in das WebP-Format.
    • Bulk-Optimierung: Führe einmalig eine „Sammelverarbeitung“ (Bulk Optimization) durch, um alle bereits hochgeladenen Bilder auf einen Schlag zu verkleinern.
    • Originale behalten: Das Plugin erstellt Kopien im WebP-Format, lässt deine Originalbilder aber unangetastet, falls du sie später noch einmal brauchst.

    2. LiteSpeed Cache (Geschwindigkeit)

    Da du bei All-Inkl hostest, ist dieses Plugin dein wichtigster Tempomacher.

    • Browser-Cache: Stelle diesen unter Cache > Browser auf AN. Die TTL (Gültigkeit) kannst du auf dem Standardwert (oft 1 Jahr) lassen.
    • Page Optimization: Aktiviere unter CSS Settings und JS Settings die Optimierungen (Minify/Combine), aber teste danach unbedingt deine Seite im Inkognito-Modus, um sicherzustellen, dass das Design nicht „zerbricht“.
    • Gast-Modus: Aktiviere den Guest Mode, um Erstbesuchern eine blitzschnelle Version der Seite zu liefern.

    3. Rank Math SEO (Sichtbarkeit)

    • Einrichtungsassistent: Nutze den Assistenten beim ersten Start; er erkennt meist automatisch die idealen Einstellungen für deine Seite.
    • Sitemaps: Aktiviere die automatische Erstellung einer Sitemap und reiche diese in der Google Search Console ein.
    • Noindex: Stelle sicher, dass Suchergebnisseiten oder Archivseiten auf noindex stehen, damit kein „dünner Inhalt“ bei Google landet.

    4. Real Cookie Banner (Rechtssicherheit)

    Dies ist dein Schutzschild gegen Abmahnungen in Deutschland.

    • Nativität: Ein großer Vorteil ist, dass dieses Plugin rein auf deinem Server läuft und keine Daten in eine externe Cloud sendet.
    • Scanner nutzen: Nutze den integrierten Scanner, um automatisch alle Dienste (wie Google Fonts oder Karten) zu finden, die eine Einwilligung benötigen.
    • Content Blocker: Aktiviere die Content Blocker für Dienste wie YouTube oder Google Maps, damit diese erst geladen werden, wenn der Besucher zustimmt.

    5. Spectra (Design)

    • Asset Generation: Aktiviere in den Spectra-Einstellungen die „File Generation“. Dadurch werden die CSS- und JS-Dateien deiner Layouts schlank zusammengefasst, was die Ladezeit verbessert.
    • Honeypot: Wenn du Spectra-Formulare nutzt, aktiviere in den Formular-Einstellungen den Honeypot, um Spam ohne zusätzliche Plugins abzuwehren.

    Wo trage ich meine Webseite ein, um gut gefunden zu werden?

    1. Google Unternehmensprofil (ehemals Google My Business): Absolut essenziell für die lokale Suche. 

    2. Bing Places: Das Pendant von Microsoft für zusätzliche Reichweite.

    3. Branchenspezifische Portale: Trage dich nur dort ein, wo deine Zielgruppe wirklich sucht (z. B. LinkedIn für B2B oder spezialisierte Experten-Verzeichnisse).

    4. Social Media: Verlinke deine Seite auf Plattformen, die du aktiv pflegst.

    Was kostet eine eigene Website?

    Eine professionelle Website ist für ca. 10 Euro/Monat zu haben. Es gibt viele schillernde Angebote, bei denen mal für alles extra zahlen muss. Es gibt verschiedene Anbieter, mein Favorit ist seit Jahren All-inkl.com, da sie günstig sind und einen guten Support haben. Über dieses Banner kann man sich über die Pakete informieren und erhält 3 Monate kostenfreien Zugang ohne Anmeldegebühren o.Ä. (Kunden werben Kunden Programm). Ich empfehle das „Privat Plus Paket“ für 7,99 Euro/Monat, da man hier gleich 5 Domains erwirbt, die alle SSL-verschlüsselt werden können (HTTPS statt HTTP).


    ALL-INKL.COM - Webhosting Server Hosting Domain Provider

    Beim Webspace-Anbieter kann man auch seine Wunsch-Domain registrieren. Eine Domain kostet etwa 10-15 Euro/Jahr. Vielleicht hast du schon eine Wunsch-Domain, dann kannst du hier prüfen, ob sie noch verfügbar ist. Meine Empfehlung ist, zunächst eine Keywordanalyse duchzuführen und danach über den Domain-Namen zu entscheiden.

    Falls du dich für ein kostenpflichtiges Theme entscheidest, so musst du noch mal mit ca. 20-60 Euro rechnen.

    Wie erstelle ich eine Website mit WordPress?

    Ich werde dir nun Schritt für Schritt zeigen, wie du bei der vorgehst und die dir eine nahezu kostenlose Website funktionstüchtig erstellen kannst. Um einen guten Domainnamen auszuwählen und ein noch besseres Verständnis für deine Branche zu entwickeln rate ich dir, als erstes eine Keywordanalyse durchzuführen. Im 2. Schritt kannst du dann beim Host deine Domain anmelden und WordPress installieren. Dann folgt die Theme-Auswahl und das Anlegen der Seitenstruktur. Auch, wenn dein Domain-Name schon fest steht, z. B. weil es dein Markenname ist, solltest du für deinen Erfolg deiner Website unbedingt eine Keywordanalyse machen.

    Schritt 1: Keywordanalyse

    Deine Website kann noch so bezaubernd werden, wenn sie von niemandem gefunden wird, ist sie nichts wert. Der größte Fehler, den die meisten machen, ist, an populären Stellen wie dem Seitentitel oder den Überschriten gänzlich unpassende Worte oder Sätze zu setzen. Man sollte sich immer an dem zu orientieren, was potentielle Kunden suchen. An dieser Stelle zeige ich dir, wie du mit einfache Mitteln arbeitest. Wenn du es etwas genauer machen möchtest, so sieht du hier, wie man eine Keywordrecherche mit Profi-Tools machen kann.

    Grundsätzlich stimmt die Annahme nicht, dass man das Keyword auswählen sollte, welches die höchsten Suchanfragen hat. Je nach Branche und Ort ist es zu schwer, für ein beliebtes Keyword zu ranken (z. B. „Anwalt Berlin“, „Hotel Mallorca“). Man sollte sich fragen, von welchem Service seine Kunden am meisten profitieren und kann Long-Tail Keyword-Ideen entwickeln. Z. B. „Fachanwältin für Aufenthaltsbestimmungsrecht“ o.ä.

    Ideal ist es, wenn du jede deiner Leistungen auf einer Unterseite präsentierst und diese für ein Keyword bzw. eine Keywordkombination optimierst.

    Versuche, die Perspektive der Zielgruppe einzunehmen. Eventuell wird nicht direkt nach einer „Anwältin“ gesucht, sondern nach „Regelungen Umgangsrecht durchsetzen“.

    Wichtig ist, dass du deine Seiten auf ein Keywords mit „Kaufintention“ optimierst. Du möchtest als Anwältin ja nicht nur generelle Informationen geben, sondern auch Mandanten gewinnen. Vielleicht entscheidest du dich für das Keyword „Beratung Umgangsrecht Berlin-Weißensee“. Wenn die Konkurrenz groß ist, so ist es ratsam, den Ort mit aufzunehmen. Meistens wird aber automatisch erkannt, wo sich die suchende Person befindet.

    Zunächst kannst du dir in einer Excel-Liste aufschreiben, welche Keyword-Ideen du selbst hast. Vermutlich sind da schon viele gute Möglichkeiten dabei. Nun kannst du schauen, welche Suchanfragen generell zu dem Thema populär sind: Google hat, wenn man nicht im inkognito-Modus ist, eine Auto-Vervollständigungsfunktion: Google Suggest. Die Ergebnisse kannst du, sofern sie für dich passend sind, auch in deiner Excel-Liste notieren. In die erste Spalte kannst du das Keyword bzw. die Keyword-Kombination schreiben und in weitere Spalten die möglichen Orte, in denen du deine Dienstleistung anbieten möchtest. Im folgenden Bespiel ist die Suchintention bei „Baumschnitt wann“ eher, an eine Information zu gelangen. Beim Keyword „Baumschnitt Kosten“ gehe ich eher davon aus, dass die suchende Person eine Dienstleistung beauftragen möchte. Hier habe ich weitere Möglichkeiten zur Keywordrecherche aufgeschrieben.

    google auto suggest beispiel baumschnitt

    Schritt 2: WordPress installieren

       

        • WordPress-Installation: Nutze die One-Click-Installation deines Hosts (z. B. von all-inkl.com) oder lade WordPress manuell hoch.

        • Zugangsdaten sichern: Bewahre deine Login-Daten sicher auf.

      Schritt 3: Erste Einstellungen

         

          • Admin-Dashboard besuchen: Logge dich in dein WordPress-Admin-Dashboard ein.

          • Allgemeine Einstellungen vornehmen: Konfiguriere Titel, Tagline und Zeitzone deiner Website.

        Schritt 4: Theme auswählen und anpassen

           

            • Theme wählen: Stöbere im WordPress-Theme-Verzeichnis oder lade ein Premium-Theme hoch.

            • Anpassen: Nutze den Customizer, um das Aussehen deiner Website anzupassen.

          Schritt 5: Plugins installieren (kannst du auch später machen)

             

              • Plugins auswählen: Installiere nützliche Plugins für SEO, Sicherheit, Kontaktformulare etc.

              • Plugins konfigurieren: Richte jedes Plugin nach deinen Bedürfnissen ein.

            Schritt 6: Inhalte erstellen

               

                • Seiten erstellen: Erstelle wichtige Seiten wie ‚Home‘, ‚Über Uns‘, ‚Dienstleistungen‘, ‚Kontakt‘.

                • Beiträge schreiben: Wenn du bloggen möchtest, beginne mit dem Schreiben und Veröffentlichen von Artikeln. Chat GPT-4 hilft, wenn du nicht weiter weißt.

              Schritt 7: Menüs erstellen

                 

                  • Menüs erstellen: Erstelle ein Menü, damit Besucher sich auf deiner Seite zurechtfinden. Unter „Design“ kannst du z. B. Haupt- und Footer-Menü erstellen und definieren, welche Seiten darunter sichtbar sein sollen. Diese lassen sich per Drag und Drop anordnen.

                Schritt 8: Widgets hinzufügen

                Widgets sind kleine Blöcke, die bestimmte Funktionen oder Inhalte in WordPress-Seiten einfügen, meistens in den Sidebar (Seitenleiste) oder Footer (Fußzeile) einer Website. Sie sind eines der Werkzeuge, die WordPress dir zur Verfügung stellt, um deine Website einfach zu gestalten und zu personalisieren, ohne dass du Code schreiben musst.

                Hier sind einige Beispiele für Widgets:

                   

                    • Suchfunktion: Ein Suchfeld, das Besuchern deiner Website ermöglicht, Inhalte zu durchsuchen.

                    • Letzte Beiträge: Eine Liste der neuesten Blogbeiträge.

                    • Kategorien: Eine Auflistung aller Kategorien deiner Blogbeiträge, oft als Linkliste.

                    • Text: Einfacher Text, den du mit HTML anreichern kannst, um beispielsweise eine kurze Biografie oder eine Willkommensnachricht zu zeigen.

                    • Bilder: Ein einzelnes Bild, wie ein Logo oder ein Werbebanner.

                    • Menü: Ein benutzerdefiniertes Menü, das du im WordPress-Menüeditor erstellt hast.

                    • Kalender: Ein Kalender, der die Tage mit veröffentlichten Beiträgen markiert.

                    • Tag Cloud: Eine Wolke oder Liste von Schlagworten (Tags), die du deinen Beiträgen zugeordnet hast.

                    • Benutzerdefinierte HTML: Ein Widget, das es dir ermöglicht, eigenen HTML-Code einzufügen, wie zum Beispiel für eingebettete Videos oder andere interaktive Elemente.

                    • Widgets können einfach per Drag-and-Drop in bestimmte Bereiche deiner WordPress-Seite gezogen werden. Diese Bereiche nennt man Widget-Bereiche oder -Zonen. Die Verfügbarkeit und die Anzahl der Widget-Bereiche hängen vom verwendeten Theme ab. Manche Themes bieten mehrere Widget-Bereiche in verschiedenen Teilen der Seite, während andere vielleicht nur einen Footer-Bereich für Widgets bereitstellen. Widgets sind ein zentraler Bestandteil der meisten WordPress-Websites und ermöglichen es auch nicht-technischen Nutzern, ihre Seiten funktional und dynamisch zu gestalten.

                  Schritt 9: Mobile Responsivität und Geschwindigkeit

                     

                      • Responsivität testen: Überprüfe, ob deine Website auf mobilen Geräten gut aussieht.

                      • Ladezeiten optimieren: Verwende Caching und Bildoptimierung, um deine Website zu beschleunigen.

                    Schritt 10: Sicherheit und Backups

                       

                        • Sicherheits-Plugin installieren: Schütze deine Website vor Angriffen.

                        • Backups einrichten: Richte regelmäßige Backups ein, um Datenverlust zu vermeiden.

                      Schritt 11: Launch

                         

                          • Letzte Überprüfung: Teste alle Funktionen deiner Website.

                          • Launch: Mach deine Website öffentlich und teile sie.

                          • Keine Sorge, wenn noch nicht alles perfekt ist: Es ist unwahrscheinlich, dass sich jemand direkt auf deine Seite verirrt, wenn du sie noch nicht verlinkt hast. Du kannst auch am „offenen Herzen“ arbeiten und Änderungen vornehmen.

                        Schritt 12: Wartung und Updates

                           

                            • Updates durchführen: Halte WordPress sowie alle Themes und Plugins aktuell.

                            • Inhalte aktualisieren: Veröffentliche regelmäßig neue Inhalte und halte alte Beiträge aktuell.

                          Schritt 13: Website-Analyse

                             

                              • Tracking-Tools einrichten: Installiere Tools wie Google Analytics und die Google Search Console, um Besucherstatistiken zu erhalten.

                              • Performance überwachen: Überprüfe regelmäßig, wie gut deine Website performt und wo du nachbessern kannst.

                            Schritt 14: Weiterentwicklung

                               

                                • Feedback einholen: Bitte Nutzer um Rückmeldung zu deiner Website.

                                • Optimieren: Arbeite kontinuierlich daran, die User Experience und Funktionalitäten zu verbessern.

                              Ab Mai 2021 2028 folgt an dieser Stelle eine bebilderte Anleitung, es ist hier etwas kurz gehalten bisher 🙂 Informationen, die für ExistenzgründerInnen noch wichtig sind schonmal vorab: 

                              Local SEO

                              Persönliche Empfehlungen aus vertrauter Quelle können dem Verkaufsimpuls durch Vertrauen beschleunigen. Auf Ratschläge von Angehörigen hört man gerne. Falls Informationen nicht aus dem Freundes- und Bekanntenkreis generiert werden können, wird zunehmend das Internet zu Rate gezogen. Hier herrscht Krieg. In verschiedener Qualität sind Bewertungsfälschungen an der Tagesordnung. Je online-lastiger ein Produkt ist (z. B. Vergleichsportale), desto mehr wird professionell nachgeholfen, es im Internet zu finden, bzw. es in gutem Licht dastehen zu lassen.

                              Viele Produkte und Dienstleistungen werden lokal angeboten. Je nachdem, worum es sich handelt, unterscheidet sich die Herangehensweise der Interessenten, sich für ein Produkt zu entscheiden.

                              Während Zahnärzte eher über persönliche Empfehlungen gefunden werden, entscheidet sich der Kunde für eine schnelle Cola eher nach räumlichen Gesichtspunkten. Der Kioskbesitzer hat wenig Nutzen davon, sein Geld in SEO-Maßnahmen zu investieren. Verkäufern von Nischenprodukten oder Anbietern von Dienstleistungen sei jedoch geraten, im Internet gut auffindbar zu sein.
                              Viele Kunden informieren sich zunächst online, wo und zu welchen Konditionen das gewünschte Produkt oder die Dienstleistung erhältlich ist. Auch die Erfahrungen Anderer haben einen hohen Stellenwert.

                              Die Macht der Geo- und Bewertungsportale

                              Was früher das Branchenbuch war, ist heute Google Maps bzw. Google MyBusiness. Wer hier nicht auftaucht, wird schnell übersehen. Nicht jeder Bäcker braucht eine eigene Facebook-Page, für viele lokale Unternehmen wie Wäschereien, etc. empfiehlt sich aber zumindest eine kleine Internetpräsenz in Form eines Google MyBusiness-Eintrages und evtl. einer kleinen Web-Visitenkarte.

                              Auch wer keine eigene Seite benötigt, tut gut daran, auf wichtigen Geo-Portalen wie Qype, Foursquare, Pointoo, etc. vertreten zu sein. Diese sind wichtige Lieferanten von Informationen für potentielle Kunden.

                              Google Maps Screenshot

                              Motiviert eure zufriedenen Kunden dazu, Bewertungen zu eurem Unternehmen abzugeben. Dies lässt sich nicht nur online, sondern auch mit Offline-Aktivitäten wie persönlicher Ansprache oder kreativen Flyern befördern. Je nach Standort und Branche sind hier einige Bewertungsportale aufgeführt:

                                 

                                  1. Google My Business (Google Bewertungen): Bietet Verbrauchern die Möglichkeit, Unternehmen direkt über ihre Google-Suche und Google Maps-Einträge zu bewerten.

                                  1. Yelp: Eine der bekanntesten Bewertungsseiten, insbesondere für lokale Geschäfte wie Restaurants, Einzelhändler und Dienstleister.

                                  1. TripAdvisor: Spezialisiert auf Reisebewertungen und bietet Bewertungen und Meinungen zu Hotels, Restaurants, Sehenswürdigkeiten und anderen Reisebezogenen Dienstleistungen.

                                  1. Trustpilot: Eine Plattform, die Bewertungen für eine Vielzahl von Unternehmen sammelt, von Online-Shops bis hin zu Dienstleistern.

                                  1. Angie’s List: Fokussiert sich auf lokale Dienstleistungsunternehmen in den USA, von Handwerkern bis zu Ärzten.

                                  1. Better Business Bureau (BBB): Bietet Verbraucherbewertungen und Beschwerden zu Unternehmen in Nordamerika.

                                  1. Amazon Customer Reviews: Ermöglicht Kunden, Produktbewertungen auf der Amazon-Plattform zu hinterlassen.

                                  1. Facebook Ratings and Reviews: Erlaubt Nutzern, Bewertungen auf den Seiten von Unternehmen auf Facebook zu hinterlassen.

                                  1. ConsumerReports: Eine unabhängige, nonprofit Organisation, die Produktbewertungen und Vergleichstests anbietet.

                                  1. Glassdoor: Hier können Mitarbeiter ihre Erfahrungen mit Arbeitgebern teilen und Unternehmen bewerten.

                                  1. Capterra, G2 Crowd, und Software Advice: Bewertungsseiten für Software und Dienstleistungen, die von Fachleuten und Unternehmen genutzt werden.

                                  1. Zomato: Spezialisiert auf Restaurantbewertungen und ist in mehreren Ländern verfügbar.

                                  1. Booking.com: Bietet Bewertungen und Meinungen zu Hotels und anderen Unterkünften.

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